Allgemeine Geschäftsbedingungen

Stand: 17.09.2026 · Gültig für sämtliche Bestellungen über synapse-app.at und die nativen Synapse-Apps.

1. Geltungsbereich

Diese AGB regeln die Vertragsbeziehung zwischen [Vor- und Nachname / Firmenwortlaut], [Adresse], Österreich (im Folgenden: „Anbieter") und dem Nutzer (im Folgenden: „Kunde") über die Nutzung der Software „Synapse" und der zugehörigen Cloud-Dienste.

Diese AGB gelten in der zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses gültigen Fassung. Abweichende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, sofern nicht ausdrücklich schriftlich zugestimmt wurde.

2. Vertragsgegenstand

Der Anbieter stellt dem Kunden über ein Abonnement-Modell den Zugang zur Software „Synapse" sowie — je nach gewähltem Plan — zu Cloud-Sync, KI-Funktionen und weiteren Features zur Verfügung. Der genaue Funktions­umfang ergibt sich aus der jeweiligen Plan­beschreibung auf der Webseite zum Zeitpunkt der Bestellung.

3. Vertragsabschluss

Ein Abonnement kann auf zwei Wegen abgeschlossen werden: über den Bezahlvorgang auf dieser Webseite (Zahlungsdienstleister Stripe) oder als In-App-Kauf in der Android-App über Google Play. Mit der Bestätigung der Bestellung im jeweiligen Bezahlvorgang kommt der Vertrag zustande. Die Bestätigung des Kaufs versendet der jeweilige Zahlungsdienstleister. Die Vertragssprache ist Deutsch. Diese Bedingungen liegen zusätzlich in englischer Fassung vor; bei Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgeblich.

4. Preise und Zahlung

Alle angegebenen Preise verstehen sich inklusive der gesetzlichen Umsatzsteuer, sofern anwendbar. Die Abrechnung erfolgt im Voraus für die jeweilige Vertragsperiode (monatlich oder jährlich). Beim Kauf über diese Webseite läuft sie über den Zahlungsdienstleister Stripe; akzeptiert werden Kreditkarte, SEPA-Lastschrift sowie weitere bei Stripe verfügbare Zahlungsarten. Beim In-App-Kauf in der Android-App läuft sie über Google Play; dort gelten die im Google-Konto hinterlegten Zahlungsarten und die Nutzungsbedingungen von Google Play.

Bei Zahlungsverzug behält sich der Anbieter vor, den Zugang zu kostenpflichtigen Funktionen vorübergehend zu sperren, bis die Zahlung eingegangen ist.

5. Laufzeit und Kündigung

Das Abonnement verlängert sich automatisch um die jeweils gewählte Vertragsperiode (monatlich oder jährlich), sofern es nicht spätestens am letzten Tag der laufenden Periode gekündigt wird.

Ein über diese Webseite abgeschlossenes Abonnement kann jederzeit formlos per E-Mail an support@synapse-app.at oder über das Konto-Menü in der App gekündigt werden.

Ein über Google Play abgeschlossenes Abonnement wird in den Abo-Einstellungen des Google-Kontos gekündigt. Das ist technisch vorgegeben: Ein laufendes Play-Abonnement können wir nicht für Sie beenden. Nach der Kündigung dort läuft der Zugang bis zum Ende der bezahlten Periode weiter.

In beiden Fällen entstehen keine zusätzlichen Kosten.

Bereits geleistete Zahlungen werden — außerhalb des gesetzlichen Widerrufsrechts (siehe Punkt 6) — nicht anteilig erstattet.

6. Widerrufsrecht für Verbraucher

Widerrufsbelehrung

Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das untenstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.

Bei einem Kauf über Google Play wird die Rückzahlung über Google abgewickelt, weil die Zahlung dort eingegangen ist. Ihre Widerrufserklärung richten Sie trotzdem an uns; wir veranlassen die Erstattung bei Google.

Vorzeitiges Erlöschen des Widerrufsrechts bei digitalen Inhalten

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, wenn Sie ausdrücklich zugestimmt haben, dass mit der Ausführung des Vertrages vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und Sie bestätigt haben, dass Sie dadurch Ihr Widerrufsrecht verlieren. Diese Zustimmung erteilen Sie aktiv im Bezahlvorgang (Checkbox „Ich möchte sofortigen Zugang und verzichte hiermit auf mein Widerrufsrecht.").

Haben Sie diese Checkbox aktiv angekreuzt und mit der Nutzung begonnen (z. B. KI- oder Cloud-Sync-Funktionen), ist das Widerrufsrecht erloschen und es erfolgt keine Rückerstattung der bereits gezahlten Beträge für die laufende Abrechnungsperiode. Ihr Recht, das Abonnement jederzeit für die Zukunft zu kündigen, bleibt davon unberührt — es endet dann zum Ende der bezahlten Periode, ohne dass weitere Zahlungen anfallen.

Muster-Widerrufsformular

An: [Vor- und Nachname / Firmenwortlaut], [Adresse], E-Mail: support@synapse-app.at

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung folgender Dienstleistung:

– Bestellt am (*) / erhalten am (*):

– Name des/der Verbraucher(s):

– Anschrift des/der Verbraucher(s):

– Datum, Unterschrift (nur bei Mitteilung auf Papier)

(*) Unzutreffendes streichen.

7. Pflichten des Kunden

  • Der Kunde verpflichtet sich, Zugangsdaten geheim zu halten und vor unberechtigtem Zugriff Dritter zu schützen.
  • Eine Weitergabe des Kontos oder gemeinsame Nutzung mit mehreren Personen ist nicht gestattet, sofern dies nicht ausdrücklich Teil des gewählten Plans ist.
  • Der Kunde darf die Synapse-Dienste nicht missbräuchlich verwenden, insbesondere keine illegalen, beleidigenden oder urheberrechtlich geschützten Inhalte hochladen.
  • Bei Verstoß gegen diese Pflichten kann der Anbieter das Konto sperren und den Vertrag außerordentlich kündigen.

8. Verfügbarkeit

Der Anbieter ist bemüht, eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Cloud-Dienste zu gewährleisten (Zielwert: 99,9 % pro Kalendermonat im Jahresmittel). Wartungs­fenster werden, soweit möglich, vorab angekündigt. Eine darüber hinausgehende Verfügbarkeit ist nicht geschuldet.

9. Gewährleistung und Haftung

Es gilt das österreichische Gewährleistungsrecht. Der Anbieter haftet nur für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit, insbesondere für entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden oder Datenverlust, ist — soweit gesetzlich zulässig — ausgeschlossen.

Der Kunde ist selbst für die regelmäßige Sicherung seiner Daten verantwortlich. Der Anbieter führt Backups durch, jedoch ohne darüber hinausgehende Datenwiederherstellungs­garantie.

10. KI-Funktionen und Tageslimit

KI-Funktionen (Handschrifterkennung, Mathe-Lösen, Chat) verbrauchen pro Anfrage Tokens. Pro Tag steht dem Kunden je nach Plan ein bestimmtes Token-Budget zur Verfügung, das jeweils um Mitternacht UTC zurückgesetzt wird. Bei Erreichen des Tageslimits sind KI-Funktionen bis zum nächsten Reset nicht verfügbar. Eine Erstattung für nicht aufgebrauchte Tokens erfolgt nicht.

11. Freunde werben

Kunden mit einem kostenpflichtigen Abo erhalten einen persönlichen Werbecode. Löst eine andere Person diesen Code beim Abschluss eines kostenpflichtigen Abos ein, erhält der werbende Kunde eine Prämie.

  • Die Prämie besteht ausschließlich aus zusätzlichem Cloud-Speicher und zusätzlichen KI-Tokens innerhalb des Dienstes. Eine Auszahlung in Geld, eine Verrechnung mit dem Entgelt sowie eine Übertragung an Dritte sind ausgeschlossen.
  • Die Prämie wird nicht dauerhaft gutgeschrieben. Sie besteht nur so lange, wie das Abo der geworbenen Person aufrecht ist. Endet dieses, entfällt die Prämie nach Ablauf einer Nachfrist (derzeit 14 Tage). Bereits gespeicherte Daten bleiben erhalten; übersteigt der belegte Speicher danach das verfügbare Limit, können bis zum Unterschreiten des Limits keine neuen Daten mehr hochgeladen werden.
  • Die jeweils aktuelle Höhe der Prämie, die Schwellenwerte und die Nachfrist werden im Kundenkonto angezeigt. Der Anbieter kann diese Werte für die Zukunft ändern oder das Programm mit einer Frist von 30 Tagen einstellen.
  • Jedes Konto kann nur ein einziges Mal geworben werden. Das Werben des eigenen Kontos, die Verwendung mehrerer Konten sowie sonstiger Missbrauch berechtigen den Anbieter, einzelne Werbungen zu verwerfen und Prämien zu entziehen.
  • Ein Rechtsanspruch auf Teilnahme oder auf eine bestimmte Prämie besteht nicht.

12. Änderungen der AGB

Der Anbieter behält sich vor, diese AGB anzupassen. Änderungen werden dem Kunden mindestens 30 Tage vor Inkrafttreten per E-Mail mitgeteilt. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die geänderten AGB als angenommen. Im Falle eines Widerspruchs steht dem Kunden ein Sonderkündigungsrecht zu.

13. Schlussbestimmungen

  • Es gilt österreichisches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbraucher­geschäften bleiben zwingend anwendbare Vorschriften des Verbraucherschutzes unberührt.
  • Gerichtsstand ist — soweit gesetzlich zulässig — der allgemeine Gerichtsstand des Anbieters in Österreich. Bei Verbraucher­geschäften gilt der gesetzliche Gerichtsstand.
  • Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
  • Online-Streitbeilegung: Die EU stellt unter ec.europa.eu/consumers/odr eine Online-Plattform zur Verfügung.

Hinweis: Diese AGB-Vorlage berücksichtigt die wichtigsten Pflichten nach österreichischem Recht (KSchG, FAGG, ECG) für digitale Abonnement-Dienste. Vor produktivem Einsatz sollte sie an deine konkrete Situation angepasst und idealerweise von einer Anwältin oder einem Anwalt geprüft werden.